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Seitenaufrufe : 549451| Blauhöhlensystem |
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| Sonntag, den 01. Februar 2009 um 00:00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Kataster Nummer 7524/30; Gesamtganglänge = 8600m+ "Wenn Du in eine Höhle gehst, nimm nichts mit, lass nichts zurück, zerstöre nichts und schlag nichts tot!"Die Blaubeurer Alb und der Blautopf sind von der Akademie der Geowissenschaften zum "Nationalen Geotop" erkoren worden.
Mehrere Forschergruppen bemühen sich zur Zeit der Blauhöhle Ihre Geheimnisse zu entreissen. Die Stadt Blaubeuren hat Richtlinien zur Erforschung des Blautopfhöhlensystems erlassen. Alle an der Erforschung des Blauhöhlensystems Interessierten müssen den Forschungsvertrag unterzeichnen um eine Genehmigung für die Forschung zu erhalten. Insbesondere soll kein versteckter Höhlentourismus stattfinden. Außerdem sollen die Ergebnisse der Forschung offen kommuniziert werden. 1. Zum einen die Arbeitsgemeinschaft (Arge) BlautopfKataster Nummer Blauhöhle: 7524/030b unter Leitung von Jochen Malmann. Ergebnisse der Arge Blautopf in der Blautopfhöhle von 1997 - 2001(von Dr.Jürgen Bohnert) auf der Homepage der Arge Blautopf abrufbar. Wie unter Wissenschaftlern üblich werden die Erkenntnisse publiziert und so nachprüfbar gemacht. Mit der Weiterentwicklung der Rebreather (geschlossene Kreislaufsysteme) Technologie für enge Höhlen haben diese Forscher einen Meilenstein in der deutschen Höhlentauchpraxis gesetzt. Die Arge Blautopf hat einen detaillierten Höhlenplan erarbeitet der als Grundlage für die weitere Erforschung dieses Höhlensystems dient. Spektakuläre Neuentdeckungen wie einen riesigen Bach durchflossenen Gang hinter dem Mörikedom sind die bislang herausragendsten Ergebnisse ihrer gefährlichen Tauchgänge in der Blauhöhle. Der bereits vorgestellte bachdurchflossene Gang wurde befahren und eine riesige neue Halle die Apokalypse entdeckt. Tief im Berg sind die Forscher auf Kaskaden gestoßen: Das Wasser schießt dort über bis zu zehn Meter hohe Kaskaden nach unten, teilweise hat es einen freien Fall von ungefähr fünf Metern, heißt es im Beitrag der Forscher. Von einem lauten Getöse spricht demnach Andreas Kücha. Das Wasser komme von einen Fluss, den die Forscher durchschwommen haben und den sie Urdonau nennen. Bei weiteren Erkundungen im Bereich des Mörikedoms stießen die Forscher auf einen trockenen großen Gang der an einem Versturz endet. Weiter Forschungen ergaben das der Gang zum nördlichen Hang des Galgentäles unweit der Straße B28 führt. Die Forscher konnten den Straßenverkehr auf der B28 vernehmen. Durch eine Bohrung oder einen Tunnel könnte hier eine trockene Verbindung zum Mörikedom hergestellt werden. Der Gemeinderat der Stadt Blaubeuren hat in einer Sitzung beschlossen, an der B28 einen Erkundungsstollen zum Blautopfhöhlensystem zu bauen. Durch den Zugang sollen Sachverständige in das Höhlensystem hinter dem "Mörikedom" gelangen, um die Möglichkeiten einer touristischen Erschließung zu prüfen. Vermessene Gesamtganglänge 6543m Link zur Homepage der Arge Blautopf weiter....-> 2. der Höhlenverein BlaubeurenKataster Nummer Vetterhöhle: 7524/030a Die Grabungsaktion in der Vetterhöhle ist von vollem Erfolg gekrönt. Zwei riesige Hallen der Palast der Winde und die Walhalla wurden entdeckt und die Verbindung zwischen der Vetterhöhle und der Blautopfhöhle über das Wolkenschloss ist gefunden. Taucher der Arge Blautopf entdeckten Befahrungsspuren Ihrer Kollegen Höhlenverein Blaubeuren. Im Lehm hinterließen sie Ihre Schriftzüge die wiederum von den Kollegen des Höhlenvereins Blaubeuren gefunden und dokumentiert wurden. Für die Taucher der Arge Blautopf ist die Entdeckung der Verbindung Wolkenschloss - Vetterhöhle eine wichtige psychologische Hilfe. Bei eventuellen Problemen der Taucher besteht nun die Möglichkeit zum Notausstieg über die Vetterhöhle. Zur Zeit bemühen sich Mitglieder des Höhlenvereins Blaubeuren einen labilen Versturz zu überwinden. Im Versturzbereich fanden Sie eine neue Halle das Kartenhaus sowie einen 20 Meter hohen Kamin ein Höhlenteil der senkrecht nach oben führt und noch nicht vollständig erklettert werden konnte. Link zur Homepage des Höhlenvereins Blaubeuren weiter....-> Automatische Meßstation weiter....-> Begangene Gesamtganglänge 2100m 3. die Arge Blaukarstgräbt in der Hessenhaudoline und im Seligengrund. Mittlerweile gab es auch hier einen ersten Forschungserfolg. Die I-Punkt Halle in der Hessenhaudoline wurde entdeckt. In der I-Punkt Halle scheinen weiterführende Gänge verstürzt, daher wird im künstlichen Schacht weitergegraben immer dem Luftzug hinterher. In der Seligengrundhöhle bei Seißen wurden jetzt Schächte entdeckt, die bis 65 Meter in die Tiefe führen. Seissen· In riesigen Schritten kommen die Höhlenforscher im "Seligengrund" bei Seißen voran. Nachdem die Mitglieder der "Arge Blaukarst" im Februar ein rund 100 Meter langes labyrinthisches System entdeckt haben, sind sie jetzt auf natürliche Schächte gestoßen, die bis 65 Meter in die Tiefe reichen. Wie der Sprecher der "Arge Blaukarst", Dr. Jürgen Bohnert, berichtet, ist auch dort unten noch ein Luftzug zu spüren, der eine Fortsetzung andeutet. "Das riecht nach einer großen Höhle", meint Bohnert. Seißen. Erneut einen großen Schritt vorangekommen sind die Forscher der "Arge Blaukarst" in der Seligengrundhöhle bei Blaubeuren-Seißen. Wie Sprecher Dr. Jürgen Bohnert mitteilt, ist es gelungen, den Schacht am bisherigen Endpunkt in einer Tiefe von 65 Metern so zu erweitern, dass sich die Höhlenexperten bis auf 88 Meter abseilen konnten. "Wir waren selber überrascht", sagt Bohnert zu der gemessenen Tiefe. Zum Vergleich: Die Laichinger Tiefenhöhle ist 80 Meter tief, als tiefste Höhle der Schwäbischen Alb gilt die Laierhöhle bei Geislingen, die 115 Meter misst. Begangene Gesamtganglänge Hessenhaudoline : 31m Begangene Gesamtganglänge Seligengrundhöhle : 230m lang und 88 m tief Kataster Nummer Seligengrundhöhle: 7524/119 Link zur Homepage der Arge Blaukarst weiter....-> 4. und natürlich Jochen Hasenmayer der deutsche Höhlentauchpionier.Stationen seiner Forschungstouren in der Blauhöhle
5. Eine Münchner Gruppehat ebenfalls die Genehmigung seitens der Stadt Blaubeuren. 09.07.2005Vorstellung der Forschungsergebnisse der Arge Blautopf an der Sommerbühne am Blautopf. Ein besseres Ambiente ist wohl nicht vorstellbar. Über 600 Personen sahen die Präsentation moderiert durch den Projektleiter Michael Schopper. Besonders gut hat mir zum Schluß der Film gefallen. Gezeigt wurden Filmausschnitte aus der Blauhöhle unterbrochen von Kommentaren der Akteure. Erste Bilder von dem neuen Höhlenteil, einem großen Tunnel, wurden der interessierten Öffentlichkeit vorgeführt. Um ca 20Uhr10 sind noch wenig Gäste anwesend. Bereits um 20Uhr40 hatten die Ersten Probleme einen freien Platz zu finden. Um 20Uhr50 stellte ich leider fest das der Akku meiner Kamera leer war. Das hatte zur Folge das ein Lichtlein im folgenden Blitzlichtgewitter fehlte. Ein Teil des Beitrages stellte die Ausrüstung der Höhlentaucher vor. Vom besonderen Interesse waren die selbstentwickelten Tauchgeräte. Mit Hilfe der zur Sicherheit doppelt ausgeführten Kreislaufatemgeräte wurde die Aufnahme des detaillierten Höhlenplans vorgenommen. Im Film wurde exemplarisch die Schwierigkeiten einer Unterwasservermessung vorgeführt. Außerdem wurden Biospeleologische Untersuchungen von Brunnenschnecken durchgeführt. Ein Datenlogger etwa 70m tief im Höhleninneren ermittelt durchgehend die Wassertemperatur. Eine Grafik zeigte anschaulich die Temperaturkurve des Höhlenwassers im Jahresverlauf. Unfälle in der Blautopfhöhle2003 ein erfahrener Höhlentaucher aus Hasenmayers Team ertrank. Der 41 Jahre alte erfahrene Taucher hatte den Ermittlungen zufolge in 42 Metern Tiefe das Gleichgewicht verloren, als er eine weitgehend leere Gasflasche ablegen wollte. Die im Trockentauchanzug im Brustbereich eingeschlossene Luft sei daraufhin in die Beine gelangt. Der Mann sei manövrierunfähig kopfunter Richtung Höhlendecke getrieben und in Panik geraten. 1986 Blautopf: zwei französische Taucher verunglücken beinahe. Die Behörden erlassen ein absolutes Tauchverbot. 1983 Blautopf: zwei junge, unzureichend ausgerüstete und in Höhlen ungeübte Sporttaucher sterben bei einem Tauchunfall. Ihr Luftvorrat ist nicht aufgebraucht - Panik als Todesursache? 1968 Blautopf: tödlicher Tauchunfall eines erfahrenen Mitglieds der Göppinger Gruppe. Unterkühlung im Naßtauchanzug und Luftprobleme als möglicher Unfallauslöser? Mehr Fotos in höherer Auflösung als DIA Show finden Sie hier weiter....->
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Januar 2010 um 06:56 Uhr |
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