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Seitenaufrufe : 549453| Falkensteiner Höhle |
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| Mittwoch, den 18. Juli 2007 um 12:08 Uhr | |||
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Kataster Nummer 7422/02; Gesamtganglänge =3987m+ "Wenn Du in eine Höhle gehst, nimm nichts mit, lass nichts zurück, zerstöre nichts und schlag nichts tot!"Niederschlagsdiagramm Bad-Urach weiter....-> Falkensteiner HöhleLieber Höhlenbesucher Naturdenkmal ist dieses Loch Tropfsteine, die sind sehr schön, In einer Höhle ist es Dunkel Denn der Russ, den sie bedingen, Sei leise und störe sie nicht zumindest Nimm Deinen Abfall wieder mit, Dies gilt auch für den Höhlenforscher, Und zuletzt noch folgendes Wenn Du Dich nun Recht verhälst (Quelle: Unbekannter Verfasser Schild an der Gustav Jacob Höhle) .............. nordöstlich von der Tulka, etwa eine Meile von ihr entfernt, im dunklen Grund einer tiefen Waldschlucht, lag eine andere Höhle, nicht warm und sonnig wie die Tulka, sondern feucht und kalt, aber weit größer als die Tulka, mit mehreren Seen im Hintergrund, aus denen ein kleiner Bach entsprang. In dieser Höhle, Huhka –, das heißt Uhuhöhle, genannt, lebte ein den Tulkas nahe verwandter und befreundeter Aimat-Stamm, weit zahlreicher als jene. Schon der Eingang war großartig, hoch, gewölbeähnlich, wie das Portal eines Domes, und bot zunächst eine weite, gegen Regen und Sturm geschützte Vorhalle, in der eine große Anzahl Menschen Unterkunft finden konnte. Weiterhin in den Berg hinein führte kein enger Felsenschlitz, wie bei der Tulka, sondern ein breiter, aber niederer Gang. Hier wurde es bald finstere Nacht, und ohne Fackel war es unmöglich, weiter vorzudringen. Dann plötzlich verschmälerte und erhöhte sich der Gang, erweiterte sich aber nie zu einer größeren, trockenen Halle wie in der Tulka. Ein geheimnisvolles, wildes Wasserrauschen tönte aus dem Innern des Felsgebirges. Das Tosen dieses Wasserfalles nahm zu, je weiter man eindrang. Endlich gelangte man zu einem kleinen Bächlein, das durch ein enges Felsloch in unbekannte Tiefen stürzte. Ein schmaler, schlüpfriger Felsenpfad führte am Bächlein aufwärts, weiter ins Innere zu den stillen Seen in ewigem Dunkel. Über den ersten See hat der Angekko einige Baumstämme legen lassen als Brücke; nur er selbst überschritt sie zuweilen, und sein Stamm behauptete, dass die Höhle noch eine Stunde weiter in den Berg hinein sich fortsetze, und dass der Angekko drinnen mit den Erdgeistern verkehre. Die Höhle lag beinahe unten im Tal. Und über ihr erhob sich ein mächtiger, breiter, senkrecht aufsteigender Fels, in dessen Klüften und Spalten Uhus nisteten, die man öfters, sogar am hellen Tag, vorn am Rand ihrer Löcher sitzen sah...................... (aus dem Rulaman von David Friedrich Weinland) Immer mehr in Mode kommt ein Hobby das sich Geocaching nennt. Beim Geocaching verstecken Leute wasserdichte Dosen und füllen diese mit lauter kleinen Sachen. Die Koordinaten des Versteckes werden im Internet veröffentlicht. Anderer Leute suchen nun mithilfe Ihres GPS Gerätes diese Schätze und tauschen Dinge aus der Dose mit anderen selbst mitgebrachten Kleinigkeiten. Danach wird die Dose wieder in das Versteck gelegt. Der Besuch wird im Internet auf der betreffenden Seite für den Geocache protokolliert. So einen Geocache gibt es auch für die Falkensteiner Höhle. Laut Bericht eines Insiders soll es auch einen Cache in der Gustav Jakob Höhle geben. Die Falkensteiner Höhle liegt zwischen Bad-Urach und Grabenstetten im Wald. Sie ist eine aktive Wasserhöhle und sollte nur mit entsprechender Ausrüstung befahren werden. Neoprenanzug und wasserdichte Beleuchtung gehören zum Beispiel dazu. Leider machen sich zahlreiche Besucher überhaupt keine Gedanken über ihre Fähigkeiten und Ausrüstung. So trifft man häufig Leute wie diesen hier an.
Hoefo.de ist es gelungen einen hochauflösenden stereoskopischen 3D Film in einer faszinierenden Umgebung zu drehen siehe Youtube weiter....->
Falkensteiner Höhle bis zum vierten Siphon
ForschungsgeschichteIn der Zeit um 1750 fanden Versuche statt, Erze wie Silber und Gold als auch Eisenerze auf der Schwäbischen Alb zu gewinnen, hauptsächlich um von Einfuhren unabhängig zu werden. Zahlreiche Bohnerzlager in Karsthohlräumen (Höhlen) wurden ausgebeutet. Verschiedene Indizien weisen daraufhin das auch die Falkensteiner Höhle in den Focus der Erzsucher geriet. Der Fund einer Schuhschnalle zwischen dem ersten Siphon und der Reutlinger Halle konnte auf die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert werden. Roesler berichtet in seiner Beschreibung des Herzogtums Württemberg das etwa von 1750 bis 1760 zahlreiche In- und Ausländer die Höhle besuchten. Am 11. Januar 1777 wurde die Leiche eines Vermissten in der Falkensteiner Höhle gefunden. Ein Heilbronner Wirt und Händler namens Rehfuss machte im Jahre 1778 die ersten Versuche in der Falkensteiner Höhle nach Gold zu suchen. Ihm gelang zur Finanzierung seines Unternehmens Grabenstetter und Uracher Bürger zu gewinnen. Gelernte Bergleute trieben in seinem Auftrag einen Stollen in den Kalk. Allerdings waren Sie vom Gelingen Ihres Unterfangens nicht lange überzeugt und gaben auf. 1778 wurde im Goldloch ein Schatz mit Gold und Silbermünzen gefunden. Dieser Fund stachelte sicher das Goldfieber in der Falkensteiner Höhle weiter an. Im Jahre 1784 erging ein herzoglicher Erlaß an das Oberamt Neuffen die Höhle zu verschließen. Der Höhlenverschluß wurde wahrscheinlich wegen der regelmäßigen Hochwasser sowie der räumlichen Gegebenheiten nicht ausgeführt. 1784 bekam Bergrat Riedel mit Auflagen das Schürfrecht für die Höhle. Nach Auswertung von Proben die unter Zeugen aus der Höhle entnommen wurde ergab sich aber kein Gold oder Silberanteil, nur etwas Eisen. Das ganze Unternehmen wurde dann eingestellt. Uracher Seminaristen die 1841 die Höhle besuchten fanden noch Lehmballen der Goldgräber vor. Kolb fand 1875 noch Grabutensilien. Der erste Höhlenplan der die bislang bekannten Teile der Höhle umfasste geht auf Ihn zurück. Der Abraum der Grabungen aus der Goldgräberzeit staute den Höhlenbach vor dem ersten Siphon zu einem See auf. Ab 1897 besuchte Stockmayer mehrmals die Höhle. Im trockenen Sommer 1904 gelang es Ihm, in dem aufgestauten See zwischen Goldgräberstollen und erstem Siphon ein Stück weit voranzukommen ohne aber die Fortsetzung zu finden. In Grabenstetten hielt sich die belächelte Sage nach dem Endsee ginge die Höhle noch eine Strecke fort und es käme ein Halle, so groß, das man einen Heuwagen darin wenden könne. Anfang der 50. Jahre des 20. Jahrhunderts begann eine Gruppe um Friedrich Bänisch und Walter Eisele mit der systematischen wissenschaftlichen Erforschung der Falkensteiner Höhle. Das Bachbett am ersten Siphon wurde tiefergelegt und der Wasserstand soweit abgesenkt das ein Luftspalt zum atmen blieb. Erste Filmaufnahmen wurden von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem SWF in der Höhle in Schwarzweiß gedreht und mehrfach gesendet. 1958 wurde die Bänisch Halle rund 2000m tief in der Höhle erreicht. Hans Matz und Martin Kolb bezwangen 1959 erstmals den "Grossen Siphon" und "Schiefen Siphon" (2. und 3. Siphon). Jochen Hasenmayer erreichte im gleichen Jahr das nach ihm benannte "Cafe Hasenmayer". Eine Gruppe um Walter Eisele stieß bis zu einem Deckeneinbruch mitten im Höhlengang dem sogenannten "Eiseleversturz" vor. Dieser bildete rund 20 Jahre lang das Höhlenende. Mitte der 70. Jahre wurde von der Arge Grabenstetten am Eiseleversturz ein Biwak errichtet. Jürgen Zerweck und Manfred Bartsch legten in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 1978 einen Umgehungsgang frei und drangen in die von ihnen benannte Riffstrecke bis in die Pforzheimer Halle vor. Jürgen Zerweck betauchte am 8. Januar erstmals den 4. Siphon und taucht den anschließenden 5. Siphon ("Tiefer Siphon") an. Am 12 Januar 1978 verfolgte Jochen Hasenmayer den "Tiefen Siphon" etwa 50m weit bis zu einem Unterwasserversturz in 13m Tiefe. Im Jahre 1978 wurde der Eiseleversturz durch ein Gitter verschlossen um zu verhindern das "Unbefugte" die Riffstrecke betraten. Hasenmayer gelingt am 16. Januar 1978 die Räumung des Unterwasserversturzes. Am 4. Mai 1979 gelang Ihm ein Vorstoß bis zum 14. Siphon wo er an einem Unterwasserversturz umkehren mußte. 1980 drang Hasenmayer in einer waghalsigen Aktion bis zum 26. Siphon in ca. 5000m Entfernung vom Höhleneingang vor und kehrte an einem weiteren Versturz um. Quellenangabe: Symposium 1989, Laichinger Höhlenfreund 1979 Rettungsaktionen in der Falkensteiner HöhleEin Besuch der Falkensteiner Höhle sollte nicht leichtsinnig unternommen werden. Gefahren lauern auf unvorbereitete und schlecht ausgerüstete Besucher. Insbesondere die Verletzungsgefahr durch zum Beispiel schlechtes Schuhwerk sollte nicht unterschätzt werden. Aktive Wasserhöhlen sollten nur bei stabiler Wetterlage befahren werden , ansonsten droht möglicherweise ein Einschluß in der Höhle , da die Syphons bei stärkeren Regenfällen schnell verschließen. Bitte beachten! Ein Unfall ist im engeren Sinn eine Schädigung oder Verletzung, die durch eine plötzliche und schnelle, aber vorübergehende Einwirkung von außen verursacht wird. Bei Höhlentauchunfällen und Hochwasserzwischenfällen handelt es sich aber oft um Einschlüsse von Höhlengängern hinter ständigen oder temporären Siphonen und deshalb nicht immer unbedingt Unfälle im strengen Sinn. Dies ist bei der Abrechnung des Einsatzes für den Versicherten relevant! 1964:Als am Sonntag , dem 2.Februar 1964 , in den späten Abendstunden bekannt wurde , 4 Tübinger Studenten seien in der Falkensteiner Höhle vom Hochwasser überrascht und eingeschlossen worden , bangten wohl alle Höhlenforscher um das Leben der jungen Menschen. Glücklicherweise konnten die Studenten nach 66 Stunden aus ihrer unfreiwilligen Gefangenschaft befreit werden. ...Bei normalen Wasserstand und klarem Wasser wandern wir weiter; unterwegs machen wir Aufnahmen und Beobachtungen. Um 23Uhr rasten wir bei 1200m auf einigen Blöcken. Wir haben Wasser für einen kräftigenden Kakao aufgesetzt und essen die ersten Brote. Plötzlich sehen wir , daß das Wasser des Höhlenbaches , das 4-5 Minuten vorher bei der Entnahme noch völlig klar gewesen war , sich getrübt hat. Es trägt auf der Oberfläche vereinzelte Schaumblasen. Sofort ritzte ich Wasserstandsmarken in die Seite eines fast senkrecht aus dem Wasser ragenden Felsblocks und wir stellten fest , daß das Wasser in 3 Minuten um 4 cm anstieg. Dies konnte nur der Beginn eines Wassereinbruchs sein. ... von Minute zu Minute stieg der Höhlenbach an und die beim Hinweg kleinen Wasserfälle und kaum ausgefüllten Kolke verwandelten sich schnell in mächtig rauschende Sturzwasser und gefährlich tiefe Löcher. ... wir konnten nur noch bis ca. 50m vor dem Siphon vordringen , dann konnten wir nicht mehr weiter. Die stark angewachsene Strömung machte jedes weiterkommen unmöglich. 1970-erFalkensteiner Höhle: ein Höhlenbegeher verliert seine Taschenlampe im Blockwerk bei den Lehmwänden. Längerer Zwangsaufenthalt, bis er von Höhlenforschern gerettet wird. 1977Falkensteiner Höhle: beim Sprung von der Reutlinger Halle ins Wasser bricht sich ein junger Höhlenforscher das Sprunggelenk. Er kann die Höhle selbständig verlassen. 1983Falkensteiner Höhle: 2 Personen vom Hochwasser eingeschlossen. Nach mehreren Stunden von Höhlentauchern der ArGe Grabenstetten befreit. 1988Falkensteiner Höhle: unkomplizierte Rettung einer Höhlengängerin in Neoprenfüßlingen mit gebrochenem Fersenbein aus der Reutlinger Halle durch sehr rasch informierte und schnell herbeigeeilte Höhlenforscher. 1995Der Rettungseinsatz Falkensteiner Höhle vom 25-26 (Rettungsaktion durch Höhlenrettung Baden-Württemberg) weiter....-> 1997Rettungsaktion in der Falkensteiner Höhle (weitere Beschreibung einer Rettung der Höhlenrettung Baden-Württemberg) weiter....-> 2003 Südwest PresseGEWITTER / Gefüllter Syphon versperrte vier jungen Männern den Rückweg Unfreiwillige Nacht in der Falkensteiner Höhle
2003 Höhlenrettungsübung der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. Wer einmal bei einer Rettungsübung in der Falkensteiner Höhle dabei war kann erahnen wie schwierig im Ernstfall eine Bergung eines Verunfallten werden kann. Nach 9 Stunden intensiven Bemühungen konnten wir unser Ziel die Bergung eines Verletzten aus dem Fuchsbau nicht erreichen. Wesentlich mehr Einsatzkräfte als die anwesenden 35 Personen wären nötig um eine Person mithilfe der Schwarzertrage aus der Höhle zu schleppen. Dies sollte jeder bedenken der sich in die Falkensteiner Höhle begibt. ![]() Beschreibung der HöhleDie Höhle führt direkt unter dem Ort Grabenstetten hindurch. In Grabenstetten und Umgebung weisen Hinweisschilder den Weg zur Höhle. Direkt am Parkplatz gibt es eine Notrufsäule zur Alarmierung der Höhlenrettung. Der Eingang der Falkensteiner Höhle liegt im Wald in der Nähe der Strasse zwischen Grabenstetten und Bad-Urach. Auf einem kleinen Waldparkplatz stellt man den Wagen ab und läuft ca. 5 Minuten bis zum Höhleneingang. Der Höhlenbach Elsach strömt nach stärkeren Regenfällen oder während der Schneeschmelze aus dem mächtigen Höhlenportal und springt über mehrere Wasserfälle zu Tal. Es ist nicht gestattet, ohne Voranmeldung beim Bürgermeisteramt in Grabenstetten, auf dem Parkplatz oder der Wiese zu übernachten. Polizeikontrollen finden auch nachts statt. Die Höhle liegt in 572m Höhe über Normalnull. Das eindrucksvolle Höhlenportal ist 12m breit und 9m hoch. Die Falkensteiner Höhle ist bereits auf mehr als 5000m erforscht. Demjenigen der die Höhle befahren will sei ans Herz gelegt seine Leistungsfähigkeit nicht zu überschätzen. Als durchschnittliche Befahrungsdauer vom Eingang bis zur Königshalle und zurück muß mit 3-5 h ( für ca. 2800m) gerechnet werden. Während der gesamten Zeitdauer steckt man im Neoprenanzug und hat teilweise anstrengende Klettertouren über die Felsen zu bestehen. Der erste Siphon. In der Regel ist der Luftspalt zwischen Höhlendecke und Wasseroberfläche 10 - 15 cm. Normalerweise ist kein Seil durch den Siphon gespannt. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich aber ein Seil durch den Siphon zu legen. An dem zuvor ausgelegten Seil zieht man sich durch den Siphon. Der das Seil legt sollte daher ein Siphontauchen Erfahrener sein. Achtung der erste Siphon hat seine besonderen Tücken beim heraustauchen. Da sich die Felsplatte beim heraustauchen senkt hat hier schon mancher unverhofft Wasser geschluckt. Die Reutlinger Halle ist eine Raumerweiterung infolge von Versturz. Durch Erdbeben haben sich die gewaltigen Felsblöcke von der Decke gelöst und den vormals bestehenden Weg verschüttet. Gesteinsblöcke haben sich teilweise ineinander verkeilt und ein chaotisches Scenario geschaffen. Über einen teilweise steil nach unten führenden Schluf gelangt man zur Elsach zurück und folgt weiter dem Bachlauf. Besonderes Merkmal dieser Strecke ist das der Weg im Bett des Höhlenbaches verläuft. Man klettert über Wasserfälle und muss aufpassen nicht in Kolke hineinzufallen. Unterwegs staunt man über die vielfältigen Sinterformen die die Natur über lange Jahre geschaffen hat. Im Rauschen des Baches vermeint man ferne Stimmen zu hören. Am Ende der Wasserfallstrecke verändert sich der Höhlencharakter völlig. Höhlenwände und Höhlenboden sind von einer dicken Lehmschicht überzogen. Die Überwindung dieser Hindernisse erfordert Klettergeschick und Umsicht. Nach der ersten Lehmwand geht es 2-3 Meter abwärts und auf dem Rückweg wieder hinauf. Ein Seil ist hierbei hilfreich. Danach sind noch zwei weitere Lehmwände zu überwinden. Vor dem Betreten der Fuchsbauhalle muß ein Schacht überquert werden. Am Ende der Fuchsbauhalle geht es durch einen Schluf, der am Ende steil cirka 4m abwärts führt, wieder zum Bachbett zurück. Im Schwimmbad das kurz vor dem zweiten Siphon durchquert werden muß. Bis zum Hals steckt man hier im Wasser. Eine gute Übung für die bevorstehende Durchquerung der letzten Ölung. Der zweite Siphon. Dieser Siphon ist immer geschlossen. Die meisten Höhlenbesucher kehren hier um weil Ihnen die Befahrung des zweiten Siphons als zu gefährlich erscheint. Ein unnötiges Risiko sollte man hier nicht eingehen wenn man die Höhle wieder gesund verlassen will. Am Seil zieht man sich durch den etwa 4m langen Siphon. Vorher wird die Wasserstandsmarkierung beachtet. Danach durchtaucht man noch den dritten etwa 1m langen Siphon und man befindet sich in der letzten Ölung. Hilfreich sind Neoprenhandschuhe für diesen Höhlenabschnitt ansonsten bekommt man eiskalte Hände. Hinweis:Siphontauchen in Apnoe also mit angehaltenem Atem ist gefährlich. 60 Sekunden Luft hat ein Normalsterblicher zur Verfügung. Diese Zeit ist schnell vorüber. Nach der Überwindung des 2.ten und 3.ten Siphons erreicht man die Höhlenteile Spaziergang und Riffstrecke. Diese Teile der Höhle sind sehr formenreich. Ständig erlebt man neue Eindrücke. Die Tropfsteinvielfalt beeindruckt den Betrachter. Diese Gebilde bedürfen unseres besonderen Schutzes. Die Natur hat für diese filigranen Kunstwerke lange Zeit aufgewendet. Unverständlich das es immer noch Leute gibt die gedankenlos diese Naturschätze aus der Höhle rauben. Die Pracht dieser Gebilde wirkt nur in der Höhle. Außerhalb werden die Tropfsteine schnell unansehnlich. Die formende Kraft des Wassers schafft ungeahnte Aus- oder Einblicke. Am vierten Siphon ist ein Forschungslager errichtet worden um die weitere Erforschung und Vermessung der Höhle vorantreiben zu können. Ab hier geht es durch zahllose Siphone weiter in die Tiefe der Alb. Mehr Fotos in höherer Auflösung als DIA Show finden Sie hier weiter....->
Bitte beachten Sie das das Datum der DIA Alben nicht das Datum der Höhlenbefahrung wiedergibt.
Quellenangabe: Alle Bilder sind vom Autor sofern nicht anders gekennzeichnet mit freundlicher Unterstützung von Eckart und vielen anderen. Schrifttum: Binder,Hans Höhlenführer Schwäbische Alb Kamera: Olympus analog und digital, Canon EOS 300D Blitz: Metz Mecablitz 34 CS-2 digital; Canon Speedlite 580EX; Canon Speedlite 420EX
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 16. Januar 2010 um 06:56 Uhr |
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